Berghexen


Die Berghexen wurden im Herbst 1976 von damals ursprünglich neun Gründungsmitgliedern auf Initiative von Ideengeber Willi Berger hin gegründet. An der Fasnet 1977 machten sie erstmals die Gassen und Straßen unserer schönen Stadt unsicher. Seither sind sie auch Mitglied der Narrenzunft Hüfingen als historische Figur. Bis heute ist aus dieser Riege nur noch Klaus Ossanna aktiv. 

Die maximale Hexenstärke beträgt 17 Mann. Wörtlich gemeint, denn die Berghexen nehmen nur Männer über 18 Jahren.


Die Holzlarve ist Eigentum der Narrenzunft, das Häs dagegen gehört der Hexenzunft und jeder Hexe selbst. Ein Besen gehört ebenso dazu wie die traditionelle, immer vom neuesten Mitglied, dem Scheesewart, betreute Scheese. Die Mitfahrt lohnt sich immer.


Laut Aufzeichnungen, die in der Fürstlich-Fürstenbergischen Bibliothek nachgeschlagen wurden, sind im Mittelalter Hexen auf dem Hexenberg in Hüfingen verbrannt worden. Ein historischer Nachweis als Daseinsberechtigung unserer Berghexen Hüfingen.

Versuche in die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) aufgenommen zu werden führten dazu, dass das Häs mehrfach geändert wurde, dem heutigen blau-weißen Unterrock, in Anlehnung an Hüfingens Stadtfarben und den 7 Flicken.


Selbstverständlich sind die Berghexen Teil aller Umzüge, die die Narrenzunft Hüfingen gemeinschaftlich auch außerhalb der Stadtgrenzen beehrt.


Fasnets-Montag ist der Haupttag, der traditionell in Hüfingen verbracht und vollzählig mitgestaltet wird. Für die kleinen Narren veranstalten die Berghexen, unabhängig von der Teilnahme am Fasnetunterricht an der Luzian-Reich-Schule im Vorfeld, immer ein Kinderhexenrennen und freuen sich den Kleinsten, ebenso wie den Eltern, damit die Tradition und besondere Stimmung nahe bringen zu können. Darum verbrennen sie symbolisch die fünfte Jahreszeit immer am Fasnets-Dienstag Abend mit einem großen Hexenfeuer auf dem Hüfinger Burgplatz.