D'Schächerkatzen


 

Wendel

Der Hintergrund der Fasnetgruppe ist historisch durch die Sagen in den Büchern der „Hüfinger Stadtchronik“ und Gottfried Schafbuchs Buch „Mii Baar, mii Hoamet“ belegt.

Zusätzlich zu den eigentlichen Schächerkatzen hat die Fasnachtsgruppe eine Einzelfigur, den „Wendel“.

Wie in der Sage zu lesen, ist die Figur eine Katze, die an der Schächerkapelle Hüfingen ihr Unwesen trieb. 





D

 



Schächerkapelle

An der Kapelle hat sich vor einigen Dekaden eine wundersame Geschichte abgespielt:

Ein Geigenspieler, genannt Wendel, sorgte auf dem Hofball im Schloss Donaueschingen für gute Stimmung und Tanz. Im Anschluss schwankte er „frohvergnügt“ auf dem Weg vom Schloss nach Hüfingen in Richtung Heimat. Als er schließlich an der Schächerkapelle angelangt war, wurde er von einer pechschwarzen Teufelskatze angefallen, die ihm stark zusetzte. Seither ist von dieser sagenhaften Gestalt die Rede, die angetrunkene Spätheimkehrer auflauert und fast zu Tode erschreckt.

Diese Sage wurde 2005 wiederbelebt und seit 2007 treiben die Schächerkatzen jedes Jahr an der Fasnet ihr Unwesen.